Integrationsprojekte

bieten dauerhafte Arbeitsplätze zu tariflichen oder ortsüblichen Konditionen und erwirtschaften die zur Kostendeckung notwendigen Umsätze durch Teilnahme am allgemeinen Wirtschaftsleben. Integrationsprojekte sind laut Gesetz besondere Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarkts.

In Integrationsprojekten arbeiten schwerbehinderte Menschen und nichtbehinderte Menschen zusammen. Einige schwerbehinderte Menschen haben wegen ihrer Behinderung Schwierigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie finden in Integrationsprojekten eine Stelle.

Es gibt unterschiedliche Formen von Integrationsprojekten:

  • Integrationsunternehmen sind selbstständige Firmen. Es sollten möglichst gleich viele schwerbehinderte und nichtbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein.
  • Integrationsbetriebe und Integrationsabteilungen sind Teile einer Firma.

 

Als Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkts werden sie von ihren Gesellschaftern in eigener Verantwortung geführt. Integrationsprojekte erhalten eine öffentliche Unterstützung in Form von Nachteilsausgleichen. Diese dient nicht der Abdeckung unternehmerischer Risiken, sondern dem Ausgleich der betriebswirtschaftlichen Nachteile, die durch die besondere Zusammensetzung der Belegschaft entstehen.

Das LWL-Integrationsamt Westfalen fördert

  • die betriebswirtschaftliche Beratung
  • den Bau oder den Ausbau von Gebäuden
  • die Ausstattung mit Maschinen und Anlagen

 

Weitere Nachteilsausgleiche sind:

  • Zuschüsse zu den Lohnkosten der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Erstattung des besonderen Betreuungsaufwandes

 

Das LWL-Integrationsamt Westfallen hat ein eigenes Internetangebot für die Integrationsprojekte in Westfalen-Lippe geschaffen. In einem Forum unter der Adresse www.ip-westfalen.de werden Informationen bereitgestellt und es besteht die Möglichkeit des Austausches.

Gesetzliche Grundlage der Integrationsprojekte

Die gesetzliche Grundlagen dieser Leistung finden Sie in §§132 bis 135 Sozialgesetzbuch 9 (SGB IX).

 

Informationen zum Thema Integrationsprojekte

Bundesweite Empfehlungen zur Förderung von Integrationsprojekten zum Herunterladen (PDF-Dokument, Größe: 71 KB).

Planungsleitfaden für Integrationsprojekte (PDF-Datei, Größe: 72 KB)

Betriebswirtschaftliche Beratung (PDF-Datei, Größe: 517 KB)

Flyer "Integration unternehmen" (PDF-Datei, Größe: 427 KB)

Flyer Integrationsprojekte

Flyer Integrationsprojekte (PDF-Datei, Größe: 184 KB)

LWL-Förderrichtlinien
Antrag zur Anerkennung zum Personenkreis gemäß § 132 SGB IX und Aktion5
Liste Integrationsprojekte

Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im LWL-Integrationsamt Westfalen:

Michael Schneider

Telefon: 0251 591-272
E-Mail: michael.schneider@lwl.org

 

Sina Dege

Telefon: 0251 591-3778
E-Mail: sina.dege@lwl.org

 

Michael Veltmann

Telefon: 0251 591-3826
E-Mail: michael.veltmann@lwl.org

 

Melanie Ahlers

Telefon: 0251 591-3885
E-Mail: melanie.ahlers@lwl.org

 

Christian Niemand

Telefon: 0251 591-6547
E-Mail: christian.niemand@lwl.org


Integrationsprojekte in Deutschland

Sie möchten eine Dienstleistung wie Catering, Gebäudereinigung, Hausmeisterservice, Gartenpflege einkaufen, ein Café besuchen oder in einem Hotel wohnen, das von behinderten und nichtbehinderten Menschen betrieben wird?

Schauen Sie in der REHADAT-Datenbank nach Adressen!

Hier finden Sie 700 Integrationsprojekte. Integrationsprojekte sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Unternehmen oder unternehmensinterne Abteilungen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, deren berufliche Teilhabe aufgrund von Art und Schwere der Behinderung auf besondere Schwierigkeiten stößt (SGB IX, § 132).

Zielgerichtet recherchieren Sie in der Adressendatenbank im Feld Schlagwort, indem Sie zum Begriff Integrationsprojekt die jeweilige gewünschte Dienstleistung hinzufügen, z.B. "Integrationsprojekt UND Catering". Tipp: Fügen Sie noch eine regionale Einschränkung (Ort, die ersten zwei Ziffern einer Postleitzahl oder ein Bundesland) hinzu, damit der Anbieter in Ihrer Nähe ist.

Die Texte wurden für sehbehinderte Menschen durch spezielle Auszeichnung der Überschriften und Anwendung von Listenfunktionen barrierefreier als bisher gestaltet. Nicht sehbehinderten Menschen kommt die neue Textgestaltung ebenfalls durch bessere Lesbarkeit entgegen.
 

Die REHADAT-Datenbank und die entsprechende Suche finden Sie hier.

 

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